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Aktuelles

Stellungnahmen 2. Abwägung Regionalplan Wind per Jan. 2019

Stellungnahme der Gemeinde Krukow

4-12-2018_Stellungnahme_Krukow_2._Entwurf_RP_Erläuterungen_2018-12-03

FAZIT: Ausweisung der Vorrangfläche scheint unlogisch, da viele Konflikte wegen Natur- und Denkmalschutz.

Stellungnahme des NABU – Ortsgruppe Geesthacht

30-12-2018_SN-NABU_2.Teilfortschr-REP III-Wind

FAZIT: Der Naturschutz wird auf dieser Fläche nicht ausreichend berücksichtigt. Daher ist unter diesen Gegebenheiten keine Windkraft zu empfehlen. 

Stellungnahme des Kreises Hzgtm. Lauenburg

10-1-2019_KHL Stellungnahme Wind 20.12.2018

FAZIT: Auch die Kreisverwaltung scheint einer Ausweisung nicht positiv gegenüber zu stehen.

Stellungnahme der landesweiten Bürgerinitiative Gegenwind Schleswig-Holstein

Gegenwind-SH_Stellungnahme-zum-2.-Entwurf

FAZIT: Der Landesregierung wird eine vernichtende Beurteilung attestiert. Lesen Sie bitte selbst.

Nächste Termine zum weiteren Planungsverlauf:

Nachdem mehr als 5200 Stellungnahmen abgegeben wurden, sah sich die Landesregierug veranlasst das Moratorium von Mitte 2019 nach 2020 hinein zu verlängern, zumal mit einer dritten  Anhörung gerechnet wird. Damit wird die Umsetzung der Winkraftplanung praktisch auf das Jahr 2021 verlängert. Ausnahmegenehmigungen aber wird es aber durchaus auch geben.

Details finden sich auf der Homepage von Gegenwind Schleswig-Holstein. Siehe: http://gegenwind-sh.de

Der Entwurf der Landesregierung für die Flächenplanung zur Windenergie ist am 21. August 2018 veröffentlicht worden. Hier finden Sie eine Vielzahl an Dokumenten und Links zum Thema.

Auch zu den neuen Plänen können Stellungnahmen abgegeben werden. Das neue Beteiligungsverfahren startet am 4. September 2018. Hier ist der zentrale Link dafür:            https://bolapla-sh.de/

Alle, die es angeht, sollten wieder reichlich Gebrauch machen. Beim letzten Anhörungsverfahren wurden die Kieler Behörden mit rund 6500 Einwendungen konfrontiert, die zum Teil sehr qualifizierte Anregungen und Argumenten enthielten.

Hier ist die Karte für das Gebiet PR3_LAU_068 (Krukow/Juliusburg/Schnakenbek)

Wenn sie sehen möchten, welche Stellungnahmen zu dem Planungsgebiet in ihrer direkten Umgebung abgegeben wurden, können sie diese hier finden:

https://www.schleswig-holstein.de/DE/Schwerpunkte/Windenergieflaechen/_documents/pdf_Synopse_RPIII.pdf;jsessionid=A4907604B2BB19DDB7D85745F07A4BDC?__blob=publicationFile&v=4

Das Dokument ist sehr umfangreich. Es empfiehlt sich, dieses herunterzuladen. Mit der Tastenkombination strg-F kann dann eine Suchfunktion gestartet werden. Wenn dann ein Begriff, z.B. die Bezeichnung des Gebiets (z.B. PR3_LAU_068) eingegeben wird, wird die passende Seite schnell gefunden.

Eine Karte unseren Planungsraum betreffend gibt’s hier:

https://bolapla-sh.de/verfahren/e9ec3189-a124-11e8-bc52-0050568a04d7/public/detail

Alle Datenblätter zu den jeweiligen Flächen im Planungsraum III gibt’s hier: 

https://bolapla-sh.de/file/d13d375b-a52b-11e8-bc52-0050568a04d7

Umfassende Infos sind auf folgender Karte eingetragen:

http://www.arcgis.com/home/webmap/viewer.html?webmap=fd30a2875818437e85db2579c57503ab&extent=8.0609,53.5892,11.4832,54.875

Die Ladezeit ist aufgrund der Datenvielfalt auf der Karte relativ lang. Der Firefox-Browser hat zudem große Schwierigkeiten, den Link zu öffnen. Erfahrungsgemäß funktioniert Google-Chrome und neuerdings auch Microsoft- Edge viel besser. Wer die Geduld hat, etwas beim Hochladen zu warten, hat ein faszinierendes Kartenwerk zur Verfügung, das keine Wünsche offenlässt.

FAZIT:

Dieser Versuch der Täuschung an uns Einwohnern in Schleswig-Holstein sucht schon seinesgleichen. Zur Erinnerung: Die CDU, allen voran Daniel Günther und Klaus Schlie, ist angetreten mit dem Versprechen, die WKA-Mindestabstände zu Siedlungen auf 1200m und zu Einzelhäusern auf 600m zu vergrößern. Übrig geblieben sind 1000m zu geschlossenen Ortschaften, für Einzelhäuser bleibt es bei den bisherigen 400m. Das gilt auch nur für WKA-Neubauten und betrifft somit nur ein Drittel der Landesfläche. Die Anwohner der anderen zwei Drittel müssen weiterhin mit den geringen Abständen leben und befürchten, dass die Anlagen durch einen Neubau bis zu 200m hoch werden.

Und die Grünen?

Sie werfen ihre Ziele zum Erhalt der Natur über Bord, indem sie es zulassen, dass die WKA näher an die Nester von Milanen und anderen Großvögeln sowie Fledermäusen gebaut werden dürfen. Abstände von 1000 m statt 1500 m werden entgegegn allen früheren Äußerungen nicht nur geduldet sondern aktiv befördert.

Und was sagt Robert Habeck? „Der Bestand an Großvögeln hat sich deutlich erholt. Mir tut bei diesen Änderungen nichts weh“.

Die FDP sagt zu allem „ja und amen“ und lässt es zu, dass uns diese Augenwischerei als Erfolg verkauft wird.